Gewässerrenaturierung Sachsenhäger Aue

gutes Beispiel für gelungene Renaturierung an der sachsenhäger Aue
gutes Beispiel für gelungene Renaturierung an der Sachsenhäger Aue

Von unseren Nachbarn lernen


An der Sachsenhäger Aue ist eine Pilotanlage entstanden, mit der der Eisenocker- Eintrag in das Gewässer reduziert wird. Über drei Becken, in denen sich Belüftungszonen und Absetzbereiche abwechseln, wird die Ockerfracht um rund 70% reduziert. Bei uns in Barsinghauen ist das z.B. an der Ammerke und am Reitbach ein Problem. Wässer aus den alten Bergwerksstollen bringen die hohen Eisengehalte mit. Treten sie an die Oberfläche und kommen mit dem Luftsauerstoff in Kontakt, flockt der Eisenocker aus und färbt unsere Bäche über lange Strecken rötlichbraun ein. Chemisch giftig ist der voluminöse Schlamm nicht. Für die Ökologie des Bachses aber dennoch nahezu tödlich. Brune Schwebstoffe verkleben die Kiemen von Fischen, setzten sich im Bachbett ab und überdecken so Pflanzen und Kleinlebewesen oder verdunkelt einfach alles, sodass Leben nicht mehr gedeihen kann.
Seit Jahren wird nach einer Lösung gesucht. Diese Anlage kann zuversichtlich stimmen. So etwas könnten wir auch realisieren. Auf den Bildern sieht man den nach entsprechender Belüftung über große Steine ausfallenden Schlamm, der abgeschieden wird. Dieser könnten regelmäßig ausgebaggert werden und so könnte die Wasserqualität dauerhaft verbessert werden. Der Eintrag in die Sachsenhäger Aue ist inzwischen fast klar.

 

 

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