Ganztag in der Adolf-Grimme-Schule

Grundschule in der Nordstadt in Barsinghausen

Die Wählergemeinschaft Aktiv Für Barsinghausen mit Thomas Struß und Kerstin Beckmann setzt sich für den Erhalt der Räume für die Ganztagsbetreuung an der Adolf-Grimme-Schule ein.

Auf einem Ortstermin haben sich die Ratsmitglieder der Fraktion der Wählergemeinschaft Aktiv Für Barsinghausen, Thomas Struß und Kerstin Beckmann, ein Bild von der aktuellen räumlichen Situation im „Ganztag“ der Adolf-Grimme-Schule, AGS, gemacht. Hintergrund sind die aktuellen Vorschläge der Verwaltung zur Unterbringung bei steigenden Schülerzahlen zum kommenden Schuljahr mit Start im August 2025. Statt der bestehenden 14 Klassenräume müssen es ab August mindestens 17 sein. Um den Bedarf zu decken, sollen die Räume für die Ganztagsbetreuung, die die Möglichkeit für Bewegung, Sport, Spiel aber auch ruhige Zonen und Zeiten bieten, entfallen und in Klassenräume umgewandelt werden.

Diese Räume bieten Abwechslung nach konzentrierten Unterrichtsphasen, in den die Schülerinnen und Schüler im Wesentlichen in den Klassenräumen sitzen. Dies ist aus unserer Sicht auch erforderlich und an Sich schon einleuchtend. Unsere Auffassung wird uns zusätzlich auch von Lehrerinnen und Lehrern bestätigt.

Stärkung der Ganztagsbetreuung ist eigentlich Beschlusslage

Für den Haushalt des laufendes Jahres hatte der Rat im Dezember 2024 noch beschlossen, zusätzliche Mittel für den Ganztagsbetrieb in unseren Grundschulen zur Verfügung zu stellen. Das übergeordnete Ziel unseres Haushaltsbeschlusses bestand darin, eine qualitativ hochwertige Betreuungssituation an den Grundschulen zu etablieren. Dabei soll insbesondere auf die individuellen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler eingegangen werden.

Für die AGS sind dies im laufenden Jahr 2025 immerhin 63.166,28€. Dieses Geld soll z.B. für Honorare zusätzlicher Betreuungskräfte eingesetzt werden. Damit können auch Angebote für Kleingruppen z.B. im künstlerischen oder sportlichen Bereich finanziert werden. Doch wo sollen sich die Kleingruppen treffen, wenn nur noch die eigentlichen Klassenräume zur Verfügung stehen und diese voll belegt sind? Auch dies spricht gegen die ersatzlose Umwandlung der Räume für die Ganztagsbetreuung. „Ein Verlust dieser Möglichkeiten würde das Kernziel geradezu konterkarieren“, mein Thomas Struß, Mitglied im Schulausschuss.

Chancen nutzen und nicht vor der Zeit verspielen

Hinzu kommt, dass die AGS zum kommenden Schuljahr 2025 Start- Chancen-Schule wird. Das gemeinsam von Land und Bund finanzierte Programm unterstützt bis 2034 gezielt. Schulen, die einen hohen Anteil sozial benachteiligter Schülerinnen und Schüler haben stehen im Focus. Es heißt, dabei gehe es nicht nur um finanzielle Unterstützung. Gestärkt werden sollen systemische Veränderungen die Leistungsfähigkeit des Bildungswesens. “Zum Start dieses Programms, werden hier die flexiblen und zusätzlichen räumlichen Möglichkeiten der Schule erst mal quasi auf Null runtergefahren“, kritisiert Fraktionsvorsitzende Kerstin Beckmann den aktuellen Vorschlag der Verwaltung. „Dies finden wir als Wählergemeinschaft völlig abwegig und untragbar für einen Schulträger“.

Räume für die Ganztagsbetreuung

Vor diesem Hintergrund setzt sich die Fraktion Aktiv Für Barsinghausen mit Thomas Struß und Kerstin Beckmann für den Erhalt der Räumlichkeiten für die Ganztagsbetreuung an der Adolf-Grimme-Schule ein. Einen entsprechenden Antrag für die Ratssitzung am 3. April 2025 finden Sie hier.

Bisherige Aktivitäten zum Thema: Schulerweiterungen frühzeitig angehen

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